Archiv des Monats: Februar 2007

Ein neues Auto?

Eins vorweg, mein aktuelles Auto macht mir immer noch gehörig Spass und ich denke sogar darüber nach, es mal länger zu fahren als meine „üblichen“ drei Jahre!

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Allerdings hab ich ein Problem, mit meinem Jaguar S-Type kann ich zwar auch schön in Urlaub fahren, aber halt nicht überall hin. Gerade in die Berge und nach Italien sowie Frankreich ziehts mich oft und allein der Gedanke mit meiner Limousine über Feldwege oder Waldwirtschaftswege zu fahren … naja eben nicht ganz so prickelnd! Dafür habe ich bis jetzt meinen Lastesel, einen Renault Kangoo, geräumig mit guter Bodenfreiheit und Frontantrieb. Ausserdem sparsam (kaum 5 Liter auf 100 km Autobahn) und vor allem knuffig!

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Bis jetzt? Was ist los? Also um der Wahrheit die Ehre zu geben, ein mehr als drei Jahre alter Renault hat die Angewohnheit sich in etwas anderes zu transformieren, wie eine Kaulquappe oder eine Raupe. In was fragen Sie? Naja, der genaue Name ist mir nicht bekannt, es hat aber grosse Ähnlichkeit mit einem Clownauto! Irgendwann in nicht allzulanger Zeit fürchte ich, dass mein Kangoo, irgendwo im ausländischen Niemandsland, plötzlich auf z.B. einer Landstrasse, immer langsamer wird und dabei weiss-grauen Qualm aus allen Öffnungen pustet. Schliesslich wird er dann wohl stehen bleiben und die Reifen schräg nach aussen stellen. Eine Gedenkminute später unter einem erst lauten dann immer leiser werdende „Trööööööööööt!“ werden dann alle Karosserieteile abfallen, bis ich dann zum Schluss nur noch das dann lose gewordene Lenkrad in der Hand halte …

Tja, die Reparaturen häuften sich in letzter Zeit, die Klimaanlage ist defekt, das Auto quietscht pfeift und rasselt, Rost an der einen oder anderen Stelle, abgenutzte Sitzbezüge, Mief im Innenraum, bevorstehnde grosse Inspektionen, bei denen man hofft, dass sie früher durchgeführt werden als die zum Wechsel anstehenden Teile kaputtgehen. Kulanz ist bei Renault ein Fremdwort, sobald ein Auto älter als 2 Jahre ist und mehr als 10000 km fuhr.

So trage ich schon längere Zeit diese Sorge mit mir rum, und habe auch schon mehrmals Angebote für einen neuen Kangoo eingeholt, jedoch konnte ich mich nie dazu durchringen zuzgreifen, denn irgendwie habe ich momentan grösste Bedenken mir einen neuen Renault in die Garage zu holen.

Auch der Ansatz mit zwei Fahrzeugen wird immer unpraktischer, Platz ist rar geworden und die laufenden Kosten von Vericherung und Steuer sowie Wartung wollen auch ins Kalkül gezogen sein.

Was tun?

Im Moment wäre es in meinen eigenen Augen am Vernünftigsten meine Limousine noch solange zu fahren, wie ich geplant hatte, dann mich spätestens auch von meinem Kangoo zu trennen, um schliesslich ein Auto zu wählen, das mir meine Wünsche (Komfort, Raumangebot, Sportlichkeit, Sicherheit, Reichweite, Bodenfreiheit) erfüllt.

Leider führt dies im Moment zwangsläufig zu einem Fahrzeug aus dem Geländewagen bzw. SUV-Angebot (frei nach einem Bekannten: „Arschlochpanzer“). Und das bei der noch nie so heftig geführten CO2-Diskussion wie jetzt aktuell!

Nichts desto trotz, der Gedanke ist da und will ausgedacht werden!

Das ein oder andere Auto habe ich nun schon gesehen, jedoch welches ist das Richtige für mich? Wer weiss …

Mögliche Entscheidungskriterien wären für mich im Moment die folgenden:

  • Raumangebot ( wie Kangoo oder besser, also 4-5 Personen mit 650 Liter Gepäckraum )
  • Sicherheit ( Fahrer-, Beifahrer-, Seiten-, Kopfairbags; ABS; ESP; Alarmanlage )
  • Reichweite ( 600 km mindestens, besser 800 km oder mehr )
  • Bodenfreiheit ( wie mein Kangoo oder besser, also 150 mm oder mehr )
  • Verbrauch ( nicht mehr als 13 Liter / 100 km im Mischbetrieb )

Jaguar Werbesprüche und Slogans

Quasi als Einstimmung auf Jaguar hier ein paar Werbesprüche (Werbeslogans) der letzten Jahrzehnte, manche wohl eher bemüht als erfolgreich, aber trotz allem interessant:

Ältere Sprüche:

  • The dreamlike.
  • So individuell wie die Leute, die sie fahren.
  • Ein schönes Stück Wertarbeit.
  • Keine gezähmte Limousine.
  • Jaguar ist jetzt wieder Jaguar.
  • Grace, pace and value for money.
  • Der persönliche Service.
  • Don’t dream it. Drive it.

Neueren Datums:

  • The art of performance.
  • Born to perform.
  • Life by gorgeous.

Der Lancia Thesis

Dieses Auto ist mir letztes Jahr in Italien aufgefallen. Ich kannte es zwar schon vorher, jedoch hatte ich es noch nicht oft genug gesehen, um mir eine eigene Meinung über dessen Design zu bilden.

Lancia Thesis

Irgendwie hatte er es mir angetan, denn nach einer Weile fällt einem das sehr charakteristische Design schon von weitem auf. Schade irgendwie, dass man ihn auf deutschen Strassen so selten sieht. Gerade die Art der Rückleuchten und das, zwar eigenwillige aber doch auch gefällige Frontdesign wären doch eine willkommene Abwechslung im deutschen E-Klassen- und 5er-Einerlei!

Also flugs mal auf die Lancia-Homepage geschaut und die Preislisten studiert …

Gleich auf der Hauptseite zeigt dort Lancia eine Werbung für ein Thesis-Sondermodell, den Lancia Thesis Centenario Sportiva, angeboten anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Marke.

Lieferbar in Paganini Schwarz oder Palladium Silber erhält man neben dem offensichtlich sehr exklusiven Leder der Firma Poltrona Frau noch einen 2.4 Multijet-Motor (2.4 JTD) mit 185 PS (136 kW). Desweiteren gibt ein elektronisches Radaufhängungssystem (Skyhook) fürs Fahrwerk und Wengeholz-Applikationen im Innenraum. Zweifarbige Alufelgen der Größe 18 Zoll und ein Automatikgetriebe runden das Paket ab.

Im Februar 2007 soll dieses Angebot 51550 Euro kosten. Mal sehen wie abgerundet die Austattung wirklich ist.

Im Konfigurator klicke ich doch schnell noch ein paar mir wichtige Extras an: Alarmanlage und Parksensoren (vorn und hinten) runden das wohl doch schon passable Paket ab und kosten noch zusätzlich 1130 Euro. Der Gesamtpreis wäre demnach 52680 Euro. Einzig dass der Konfigurator mir nur Silber als Lackierung und 17 Zoll Felgen bei diesem Sondermodell vorschreibt, wäre Anlass für Nachfragen.
Verglichen mit dem obligatorischen Mercedes E 220 CDI der mit in etwa vergleichbarer Ausstattung derzeit 57084,30 Euro kostet, ist das allein auf dem Papier ein Preisvorteil von ca 4500 Euro.

Das sollte doch eine Überlegung wert sein, oder?

Der CITROEN C3 „Sport Chic“

Ganz neu auf dem Markt ist das C3 „Sport Chic“ Sondermodell.

Der C3, der erst 2005 ein Facelift bekommen hatte, wird mit einer sehr ansprechenden Sonderaustattung als „Sport Chic“ Sondermodell angeboten. So bekommt man in diesem Sondermodell drei tolle Farben zur Auswahl (zwei Metallic-Lackierungen Aluminium-Grau bzw. Eisen-Grau und die Sonderlackierung „Onyx-Schwarz“), 16-Zoll Alufelgen, Cognacfarbenes Leder für Lenkrad, Handbremse und Türseitenverkleidungen, höhenverstellbare Sportsitze, Sitzheizung, ein dezentes „C“-Logo-Dekor aus Metall in der Rückenlehne eingelassen und Schaltknauf, Umrandung der Lüftungsdüsen und Türinnengriffe im Alu-Look.

    Desweiteren gibts Klimaanlage mit vollautomatischer Regelung (Klimaautomatik), beheizbare Außenspiegel, Regensensor, elektrische Fensterheber, Bordcomputer, Audiosystem mit CD und 6 Lautsprechern und eine Zentralverriegelung mit Hochfrequenzfernbedienung.

      Auf Wunsch und gegen Aufpreis gibts quasi nur noch das Park-Paket mit elektronischer Einparkhilfe hinten, Geschwindigkeitsregler und –begrenzer sowie elektronisch anklappbaren Außenspiegeln.Selbstverständlich auch mit allen Sicherheitfeatures, die Citroen für den C3 zu bieten hat wie:

      • ABS mit elektronischem Brems-kraftverteiler und Bremsassistent
      • Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbag vorne
      • Nebelscheinwerfer
      • Servolenkung
      • Kopfairbags
      • ESP und Antriebsschlupfregelung ( abhängig von der Motorisierung )

      Als Motorisierungen stehen zur Wahl:

      • 1.4 Benziner mit 54kW/73 PS
      • 1.6 16V Benziner mit 80kW/109 PS
      • HDi 110 FAP Dieseln mit 80kW/109 PS und Partikelfilter

      Da ich den C3 persönlich kenne, würde ich in jedem Fall zur stärkeren Motorisierung raten. Für „Nicht-ganz-so-viel-Fahrer“ ist der 1.6 16V sicher die beste Wahl und zudem noch ein richtiger Geheimtipp: Wer sich nämlich nicht mit der C3 Halb-Automatik und der VTR-Version anfreunden konnte, bekommt nun eine ordentliche Portion Luxus (mehr als bei der Exclusive-Austattung) und eine normale manuelle Schaltung!

      Mein persönliches Fazit: Für 19260,- Euro (Stand Februar 2007) gibts ein Platzwunder-Auto mit Austattungsdetails, die sonst zum Teil erst in Fahrzeugen der oberen Mittelklasse gibt! Betrachtet man sich noch die aktuellen Werbeangebote von Citroen, wirds sogar noch günstiger (derzeit 3500,- Euro für einen C3 Sport-Chic)!

      C3 Luzia-blau

Der SmILE

Gerade eben kam mir genau dieses Auto in den Sinn, welches mich seinerzeit schon faszinierte.

Greenpeace SmILE Geradezu revolutionär war die Aussage von Greepeace ein serienfertiges Automobil mit einem Verbrauch von 2,5 Liter auf 100 km zu bauen.

Das war 1996. Aber was ist seit dem mit dem SmILE, wie er genannt wurde passiert? Meine zugegebenermaßen kurze Recherche hat ergeben, dass es der SmILE zumindest zu einem Artikel in der Wikipedia gebracht hat.

Allerdings ist er, 10 Jahre nach seiner Vorstellung immer noch nicht käuflich zu erwerben. In einem Greenpeace-Artikel ist allerdings zu lesen, dass Greepeace nicht das Ziel verfolgte ein Serienfahrzeug zu bauen und zu verkaufen. Vielmehr wollte man ein serienreifes Konzept entwickeln lassen (die ausführende schweizer Firma Wenko entwickelte den SmILE mit Hilfe eines von Greenpeace bewilligten Kredits. Dieser wird zurückgezahlt, sobald das Konzept, bzw. der Motor erfolgreich vermarktet wird.

Mal sehen, ob sich in den nächsten Jahren da Neuigkeiten ergeben. Klima-und Umweltschutz stehen derzeit ja überall ganz oben auf der Tagesordnung und ganz weit vorne in den Zeitungen!

Maserati Quattroporte

Schön, stark, schnell!

Maserati Quattroporte

So kann man eigentlich den Maserati Quattroporte charakterisieren.

Wäre da nicht der exorbitante Preis, dann könnte ich mir schon vorstellen, dass eines Tags ein solch schöner Wagen in meiner Garage parkt.

Schon allein der Gedanke mit einer solchen „bella macchina“ zum Urlauben in die Toskana oder nach Ligurien zu fahren! Küstenstrassen, schönes Wetter, gutes Essen … Mmmh!

Der Cayenne

Ein Auto fürs Grobe?

Ein Auto mit viel Platz fürs Gepäck?

Ein Auto mit viel Platz für den Fahre und die Mitfahrer?

Ein Auto, das auch auf der normalen Strasse zügig vorankommt?

Ein Auto, das all das auf einmal bietet?

Unmöglich?

Nein, denn der Porsche Cayenne kann all das und vielleicht noch mehr.

Cayenne SUV

Als der Cayenne S und der Cayenne Turbo auf den Markt kamen, musste ich einfach hin und das Auto ausprobieren. Die Verbrauchsanzeige bei der Probefahrt des Turbo (46 Liter / 100 Kilometer, beim verhaltenen Auffahren auf die Autobahn) und ein Blick auf die Preisliste haben mir meine Flausen ganz schnell ausgetrieben. Schon damals wäre ein Cayenne S auf mehr als 70000,- Euro gekommen! Wahnsinn!

Doch vor kurzem hab ich mich mal wieder umgesehen auf der Porsche-Homepage und was erblicken meine müden Augen? Einen Cayenne, der zum Preis einer Mercedes E-Klasse angeboten wird, mit V6 Motor und der auch so aussieht wie ein Cayenne!

Meine ersten zaghaften Blicke auf die Preisliste (Januar 2006) hätten folgende Konfiguration zur Folge:

Cayenne Tiptronic, sandweiss, Lederausstattung havanna / sandbeige, Glattleder

  • Bi-Xenon-Scheinwerfer
  • Parkassistent vorne und hinten
  • Privacy-Verglasung
  • Dachreling inklusive Dachleisten, Alu-Optik matt
  • Tiptronic S
  • 17-Zoll Cayenne Rad (Ganzjahresbereifung)
  • Elektrische Sitze
  • Licht-Komfort-Paket
  • 3-Speichen-Multifunktionslenkrad Leder
  • Tempostat
  • Sitzheizung vorne und hinten inkl. Lenkradheizung

Kostenpunkt: 63000,- Euro